Über Culmenco

Guten Tag!

Mein Name ist Birgit Ziemann und ich bin zertifizierte Interkulturelle Trainerin.

Aufgewachsen in einer Großfamilie mit vielen Menschen aus anderen Nationen war und ist mein Leben geprägt von Flexibilität, Offenheit, Akzeptanz und Klarheit.

Seit 23 Jahren unterstütze ich Menschen, die nach Deutschland gekommen sind und hier beruflich und privat ein neues Leben aufbauen wollen. In meiner Zusammenarbeit als Integrationscoach, mit den Behörden, Organisationen, Unternehmen und Migranten, habe ich oft festgestellt, wie herausfordernd eine kulturübergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit sein kann. Hier entstehen Missverständnisse, Vorurteile, Stress oder sogar Frust – oftmals auf beiden Seiten.

So habe ich mich entschieden, mein Erfahrungs- und Wissensspektrum zu erweitern, erlernte Kompetenzen weiter zu geben und bin Interkulturelle Trainerin geworden. Ich gründete mein Unternehmen:

                                CULMENCO

Was macht ein Interkultureller Trainer?

Ich unterstütze  und trainiere Menschen, die für die Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturkreise neue Wege suchen. Wege, die leichter zu gehen sind als bisher. Ich begleite Menschen auf diesem Weg, damit sie erfolgreicher, konfliktfreier, flexibler und souveräner in der interkulturellen Kommunikation agieren und reagieren können.

Mein Interkulturelles Training  vermittelt einen Einblick in Wissen rund um interkulturelle Themen und meine praktischen Methoden und Übungen helfen Ihnen, das Verstandene und Gelernte „spielerisch“ umzusetzen.

Was bedeutet ‚CULMENCO‘?

CULMENCO steht für Kulturen, Menschen und Kompetenzen oder Culturen – Menschen – Competenzen. Weil in Deutschland viele Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammen leben, wird interkulturelle Kompetenz immer wichtiger und wertvoller.

Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Gesellschaften und Nationen können friedlich, verständnisvoll, positiv und respektvoll miteinander umgehen – wenn sie ihre persönliche Prägung und Wertesysteme kennen und akzeptieren –  und die der Menschen aus anderen Kulturkreisen. Interkulturelle Kompetenz ist der Schlüssel dazu.

Aktuelle Situation in Deutschland

Die meisten Menschen in Deutschland haben interkulturelle Kommunikation nicht in der Schule gelernt. Viele Menschen haben Interesse an anderen Kulturen. Sie fahren in fremde Länder, essen gerne exotisch.  Doch fehlt ihnen die Zeit oder die Anleitung, um zu verstehen, wie sie interkulturelle Konfliktsituationen am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im Familien – und Freundeskreis oder bei internationalen Geschäften besser vermeiden oder lösungsorientiert gestalten können.

Manchmal liegen die Erwartungshaltungen zwischen einem Sachbearbeiter und dem Migranten als Kunden aufgrund der unterschiedlichen kulturellen Prägung ganz weit auseinander. Manchmal platzen internationale Geschäftsabschlüsse, weil jeder Geschäftspartner eine andere Erwartungshaltung und Vorgehensweise hat.

Wenn in einer solchen Situation nicht ein Bewusstsein für eine andere gesellschaftliche Prägung des Gegenüber besteht, dann sind Missverständnisse vorprogrammiert.

Was ist die Idee hinter CULMENCO?

Meine Vision ist, dass Menschen ihre eigene kulturelle Prägung wahrnehmen, sie respektieren und daraus mehr Vertrauen und Respekt gegenüber Menschen mit anderen kulturellen Orientierungssystemen entgegenbringen.

Mit ist es wichtig, dass wir uns unserer Werte und Prägungen bewußt werden, sie wertschätzen – und aus dieser Gelassenheit heraus dem Fremden und Anderen nicht mit Angst und Misstrauen begegnen. Wer sich selbst vertraut, kann auch anderen trauen. Kulturelle Prägung entsteht nicht nur durch Herkunft, sondern auch durch Verhalten und Akzeptanz anderer Wertesysteme. Meine Welt hat sich geändert durch viele Auslandsreisen und Beziehungen zu Menschen aus anderen Kulturkreisen. Ich habe manche Denkansätze, Verhaltensweisen und Essgewohnheiten für gut befunden und sie in mein Leben hier in Deutschland integriert.

Wir haben nur diese eine Welt und ich glaube daran, dass es möglich ist, friedlich und respektvoll miteinander umzugehen. Vielleicht klingt das sehr anspruchsvoll – aber meine Erfahrung zeigt, dass wir oft mit kleinen Maßnahmen, geschärfter Wahrnehmung und kleinen Verhaltensänderungen sehr viel bewirken können.

Meine Verantwortung für dieses Land und seine Menschen sehe ich in der Unterstützung der Unternehmen, Behörden, öffentliche Einrichtungen, Kirchen, Vereine und Migranten durch interkulturelles Training.

Warum engagiere gerade ich mich für dieses Thema?

Ich komme aus einer Familie mit vielen unterschiedlichen Kulturen. Einige meiner Geschwister haben Partner aus dem Ausland geheiratet, z.B. aus China, Nigeria und Haiti. Ich war schon immer davon fasziniert, dass die Menschheit so bunt ist – die unterschiedliche Kleidung, die Musik, das Essen oder das Verhalten.

Mit sechzehn Jahren wurde ich  Mitglied der Gesellschaft für bedrohte Völker. Damals habe ich an zahlreichen Aktionen teilgenommen, um Aborigines und südamerikanische Indianerstämme vor Landraub oder Aufgabe ihrer eigenen Kultur zu schützen.

Anfang der 1990er Jahre unterstützte ich privat indische und afghanische Familien bei der Integration in Deutschland. Mittlerweile sind aus den damaligen Kindern junge Frauen geworden – und wir sind immer noch miteinander verbunden.

Beruflich war ich sechs Jahre mit Global Aid Network GAiN e.V.  unterwegs, bin mit in die Projektländern wie Lettland, Kenia und Uganda gereist und habe dort humanitäre Hilfe geleistet. Ich war in den Slums von Mombasa und habe mit Streetworkern vor Ort gesprochen, mit Schweizern, Engländern, Iren, Letten, Holländern, Amerikanern und Australiern zusammengearbeitet. Immer wieder habe ich dabei gelernt: es sind Menschen wie ich – und doch irgendwie anders in ihren Handlungen, Denken und teilweise auch in ihren Werten.

Schon vor der großen Flüchtlingswelle 2015 habe ich Migranten aus Lettland, Russland, Litauen, Afghanistan und der Türkei unterstützt bei Behördengängen, arbeitsrechtlichen und beruflichen Angelegenheiten und immer wieder festgestellt, dass Respekt, Wertschätzung und die richtige Kommunikation oft die Schlüssel zur Vermeidung von Konflikten sind.

In den letzten Jahren habe ich als Integrationslotsin und Integrationscoach viel Kontakte zu Geflüchteten gehabt. Ich habe sie bei bei Amtsgängen, Familienzusammenführungen, Job- und Wohnungssuche oder auch bei medizinischen Notfällen unterstützt. Dabei habe ich auch manche überforderten Menschen getroffen – auf Seiten der Behörden und auch auf Seiten der Geflüchteten.

Mein Herz schlägt für die Menschen in Deutschland – für die, die immer schon hier waren – für die, die schon länger hier sind – und für die, die neu ankommen. Mit Respekt und Wertschätzung für beide Seiten können wir gemeinsam vieles erreichen und gute Lösungen finden. Meine Vision ist, dass Integration gelingt, wenn alle mitmachen…

Mein Netzwerk

Für die Anpassung von Geschäftsabläufen, Austausch, Vertiefung oder Erweiterung weiterer Themen arbeite ich bei Bedarf mit einem Netzwerk von Experten zusammen:

  • Unternehmensberatung Waxxdu, Gießen (Kooperationspartner)
  • Nazli Ceyhan – Dipl. Sozialpädagogin und Therapeutin, Mainz (Kooperationspartner)
  • Maysoon Kheir – Israel, Friedens- und Konfliktforschung (M.A.) Universität Marburg (Kooperationspartner)
  • Han-Jung Ziemann – Doktor der Germanistik, Universität Bochum-Taiwan (Kooperationspartner)
  • Nik Tibusek – BAR-BELL-COACHING, Sportcoach für Integration des Landes Hessen
  • Prof. Sophie Krossa – Katholische Hochschule Mainz, Fachbereich Sozialwissenschaften Migration und Integration, Mainz
  • IKUD Seminare, Göttingen

Mitglied bei:

SIETAR Deutschland – Society for Intercultural Edcucation, Training and Research (https://www.sietar-deutschland.de)info@unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de

NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge (https://www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de)

Trainverversorung e.V. (https://trainerversorgung-ev.org)